Die Studierenden sollen die Grundprobleme und - prinzipien der Unternehmensbewertung und der Gestaltung von Kredit- und Beteiligungsverträgen im Gründungskontext verstehen und im Rahmen kleinerer Fallbeispiele auch bewerten können. In diesem Zusammenhang sollen die Studierenden die Bedeutung finanzunternehmerischer Kompetenzen sowie die Grundlagen und Anwendungsfelder der öffentlichen Förderprogramme verstehen.
Vor diesem Hintergrund vermittelt die Veranstaltung vertiefende Kenntnisse in den Bereichen Investitionsrechnung und Unternehmensfinanzierung im Gründungskontext. Die mit einem Investitionsplan verbundenen Finanzierungserfordernisse werden theoretisch und praxisorientiert beleuchtet (Kapitalmarkttheorie, Institutionentheorie, Behavioural Finance etc.), um daraus praktische Handlungsempfehlungen für die Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung abzuleiten.
Im Mittelpunkt steht somit die Entwicklung finanzunternehmerischer Kompetenzen im Gründungs- und Innovationskontext.
1. Investitions- und Finanzierungstheorie im Gründungskontext
1.1 Kapitalmarkttheorie und Unternehmensbewertung
1.2 Institutionentheorie und Vertragsgestaltung
1.3 Behavioural Finance und Finanzunternehmertum
2. Finanzunternehmertum und Entwicklung von Finanzierungskompetenz
2.1 Handlungsvariablen und (finanz-) unternehmerisches Verhalten
2.2 Rolle der Unternehmerfunktionen
2.3 Implikationen für die Geschäftsplanung
3. Öffentliche Förderprogramme: Theorie und Praxis
3.1 Theorie öffentlicher Güter im Gründungskontext
3.2 Förderprogramme im Überblick
3.3 Akademisches Unternehmertum: Ein Sonderfall?
Vorlesung mit gemischten Medien (Folien, Beamer, Tafelarbeit, etc.)
- Schriftliche Ausarbeitung (Dokument), Vorlesungsskript, Lehrmaterialien etc.
- E-Learning-Inhalte in Moodle-Lernplattform
- Ausarbeitung von Themen in Gruppen und Vortrag
Deutsch
Benotung von Hausarbeit und Präsentation oder einer schriftlichen Abschlussprüfung (90 min.)
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